Pelletbasiswissen
Pelletheizungen: Ausgereifte Technologie
Pelletheizungen sind heute technisch ausgereift und etabliert. Ob Pelletofen, Pelletkessel, für private Kleinfeuerungsanlagen oder gewerbliche bzw. kommunale Heizzentralen – Pelletheizungen gibt es für jeden Bedarf. Die Anlagen der führenden Hersteller haben sich bewährt.
Investition rechnet sich
Eine Pelletsheizung amortisiert sich schnell! Je nach aktuellem Heizölpreis sparen Sie pro Jahr 1.000 Euro und mehr gegenüber einer Ölheizung.
Hier finden Sie eine Beispielrechnung für ein durchschnittliches Einfamilienhaus.
Ersparnis bei einem Energieverbrauch von 30.000 kWh:
| Heizöl | Pellets |
| 3.000 l / Jahr | 6.000 kg / Jahr |
| 90 Cent / l | 28 Cent / kg |
| = 2.700,00 EUR | = 1.680,00 EUR |
| Ersparnis: | 1.020,00 EUR |
Tipp: Für eine neue Pelletsheizung erhalten Sie eine Förderung.
Der Heizkostenvergleich: Holzpellets sind im Jahresdurchschnitt konstant preiswerter als Öl und Gas
Der Preisverlauf von Holzpellets unterscheidet sich deutlich von dem fossiler Brennstoffe. Während Öl und Gas den Spekulationen an den Warenbörsen und machtpolitischen Entscheidungen unterliegen, garantieren Holzpellets einen langfristig stabilen Preisverlauf.
Pelletskessel für Kleinfeuerungsanlagen
Pelletskessel für Kleinfeuerungsanlagen mit einer Leistung von etwa 10 bis 50 Kilowatt funktionieren vollautomatisch. Sie sorgen für Zentralheizung und Warmwasser in Ein- und Mehrfamilienhäusern. Ein Pelletskessel wird im Keller oder einem Heizungsraum aufgestellt. Aus einem Lagerraum oder Vorratsbehälter wird ein sogenannter Tagesbehälter, der direkt am Kessel montiert ist, automatisch über eine Förderschnecke oder ein Saugsystem mit Holzpellets beschickt. Aus diesem Tagesbehälter (Puffer) werden die Pellets mittels Schnecke in den eigentlichen Brennraum transportiert.
So entwickeln sich die Pelletpreise im Jahresverlauf
Die Pelletspreise entstehen auf dem freien Markt und sind auch abhängig von Angebot und Nachfrage. Das Angebot im Frühjahr und Sommer ist am größten: Hier gibt es am meisten vom Rohstoff Holz. Gleichzeitig kaufen in dieser Phase die wenigsten Verbraucher Pellets ein, weil in der warmen Jahreszeit meist nicht geheizt werden muss. Die Folge: günstigere Pelletpreise. Umgekehrt steigen die Pelletspreise wieder, sobald die Heizsaison in Sicht ist. Im Winter steht darüber hinaus weniger Rohstoff zur Verfügung, weil in der kalten Jahreszeit weniger Holz eingeschlagen wird.
Wie werden sich die Preise für Pellets in Zukunft entwickeln? Holzpellets sind im Preisvergleich mit Öl und Gas wesentlich günstiger und werden auch langfristig preisstabil bleiben. Mit Hinblick auf die Energieeffizienz einer Holzpelletheizung, rechnet sich die Anschaffung dieser Heizanlage doppelt.
So setzt sich der Preis für FireStixx Pellets zusammen:
Angespannter Holzmarkt: Pelletpreis steigt weiter
Pellets im September deutlich günstiger als Öl und Gas

Die Temperaturen in Deutschland sinken, der Herbst kündigt sich an – und die Heizsaison rückt näher. Der Preis für eine Tonne (t) Pellets liegt laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) bei einer Abnahmemenge von 6 t aktuell bundesweit bei durchschnittlich 454,21 Euro. Das entspricht einem Preis von 9,1 Cent pro Kilowattstunde Wärme. Gegenüber dem Vormonat ist das ein Anstieg um rund 6,2 Prozent. Gleichzeitig hat sich der Preisvorteil gegenüber fossilen Energieträgern deutlich vergrößert: Pellets sind aktuell rund 48 Prozent günstiger als Heizöl und rund 20 Prozent günstiger als Erdgas. Mit den ersten kühleren Tagen steigt die Nachfrage nach Brennstoffen allmählich wieder an. Das macht sich auch beim Pelletpreis bemerkbar. Viele erfahrene Pelletheizer haben ihre Lager bereits in den Sommermonaten aufgefüllt. Wer noch für die kommende Heizperiode vorsorgen möchte, dem empfiehlt das DEPI, den eigenen Lagerbestand zu prüfen und ggf. Pellets entsprechend des individuellen Bedarfs einzukaufen.
Neben einer hohen Nachfrage ist auch die angespannte Situation auf dem Holzmarkt ein wichtiger
Faktor für die aktuelle Preisentwicklung. „Die Sägewerke sind derzeit mit einer sehr geringen Nachfrage nach Schnittholz konfrontiert. Die Reaktion hierauf ist ein deutlich reduzierter Einschnitt. Dadurch fehlen die Restholzmengen für die Pelletproduktion“, erklärt DEPV-Geschäftsführer und Diplom-Forstwirt Martin Bentele. Der Pelletpreis orientiert sich dabei nicht am Öl- oder Gaspreis. Der derzeitige Preisvorteil gegenüber fossilen Energieträgern widerspricht deutlich einer Kopplung an deren Preisentwicklung. „Ein gewaltiger Abstand wie aktuell von fast 50 Prozent zugunsten von Pellets wäre als Marktvorteil gar nicht nötig“, so Bentele.
Regionalpreise
Im September 2026 ergeben sich beim Preis für Holzpellets folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen): In der Region Mitteldeutschland beträgt der Tonnenpreis 451,07 Euro. Es folgt Nord- und Ostdeutschland mit 455,24 Euro/t. In Süddeutschland liegt der Preis bei 457,8 Euro/t. Größere Mengen (26 t) werden im September 2026 zu folgenden Konditionen gehandelt: Mitte: 434,87 Euro/t, Nord/Ost: 438,39 Euro/t und Süd: 443,35 Euro/t (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer).